Premiere 19.Oktober 2012

Nach wiederholten Gastspielen in der Theaterwerkstatt, ist dies die erste Gemeinschaftsarbeit zwischen dem Butoh Centrum MAMU und der Theaterwerkstatt,
– ein Abend mit einem der renommiertesten Butoh Tänzer Europas, nach dem Tod seines Lehrers Kazuo Ohno ist er dies vielleicht sogar weltweit:

Tadashi Endo:
„Japan ist ein schönes Land.
Japan ein faszinierendes Land voller Mythen .
Japan ist das einzige Land, das die Atombombe erlebte. Diese Katastrophe hat viel Leid und Schrecken hervorgerufen. Aber dieses Leid schuf einen starken Zusammenhalt, der die Menschen zu den extremen aber auch sensiblen Japanern machte, wie wir sie heute kennen.
Sind wir immer noch so?
Haben wir uns verändert?
Respekt und Akzeptanz zu Menschen, Tieren und zur Natur fehlen in Japan und auf der ganzen Welt.
Es ist die Liebe zur Natur, zu allen Kreaturen und zu den Mitmenschen, die uns helfen wird glücklich zu sein.
Laßt uns unsere schöne Erde erhalten!“

Von und mit: Tadashi Endo
Musik/ Komposition: Daniel Maya, Special Effects: Jürgen Salzmann
Dramaturgie: Sabine Trötschel, Technik:Matthias Alber

Eine Produktion der Theaterwerkstatt Hannover in Kooperation mit dem Butoh Centrum MAMU Göttingen

Über seine Person: 1947 in Peking geborener Japaner, ist Butho Tänzer, Choreograph, Direktor des Butho Centrum MAMU in Göttingen und künstlerischer Leiter des Butho Festivals MAMU in Göttingen, studierte Regie am berühmten Max-Reinhardt Seminar in Wien.
1989 begegnete er zum ersten Mal Kazuo Ohno, der schon damals Endos Tanz als Butho Tanz erkannte. Sein Tanz ist wie eine Gratwanderung, zwischen den östlichen und westlichen Kulturen und den Kunstrichtungen Theater, Performance und Tanz – Butho MA. Ma – „die Leere“, „Räume zwischen den Dingen“, „in between“, das alles läßt Tadashi Endo in sehr feinen Verwandlungen sichtbar werden, mit beinahe unsichtbaren Bewegungen aber einer intensiven Spannung, die er mit äußerster Konzentration und Körperbeherrschung ausstrahlt. Er tanzt nicht, er wird getanzt.
Seit 2005 arbeitet er kontinuierlich mit Doris Dörrie zusammen – im Film „Kirschblüten – Hanami“ ist er selbst zu sehen.

 

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